Unsere Dienstleistungen

Wärmepumpe Installation Haus
Die Abbildung oben stellt ein Beispiel einer Installation dar

Nachfolgend erhalten Sie einen umfangreichen, jedoch nicht abschliessenden Überblick unserer Dienstleistungen

Von der Beratung, Ersatzteilbeschaffung, Auftragsabwicklung bis bin zur technischer Planung.

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FAQ

 

Wärmepumpen nutzen die Energie der Umwelt aus Luft, Wasser oder Erdreich, um sie in Wärme für das Haus umzuwandeln. Doch wie genau funktioniert dieses Prinzip?

Ist die Wärmepumpe ein Kühlschrank?

Die Funktionsweise einer Wärmepumpe ist im Prinzip genau umgekehrt zu jener des Kühlschranks: Dieser entzieht seinem Innenraum die Wärme und gibt sie nach draussen wieder ab. Dadurch bleiben die Nahrungsmittel schön kühl, auch wenn in der Küche sommerliche Temperaturen herrschen. Bei der Wärmepumpe ist es genau umgekehrt: Diese entzieht dem Aussenbereich Wärme und gibt sie als Heizenergie an das Heizsystem des Hauses ab.

Funktionsweise einer Wärmepumpe

So simpel das Prinzip klingt, so ausgefeilt ist die Technik, die dahintersteht. Die Wärmepumpe ist eine thermodynamische Heizung. Das bedeutet, dass das Energieniveau durch das gezielte Ändern der Aggregatszustände erhöht wird. Den wichtigsten Beitrag leistet dabei das Arbeitsmedium, das Kältemittel. Dieses hat die Eigenschaft, bei niedrigen Temperaturen zu verdampfen. Wird nun Umgebungswärme über einen Verdampfer dem Kältemittel zugeführt, so entzieht dieses der Wärmequelle die Energie. Bei diesem Prozess geht das Arbeitsmedium dank des tiefen Siedepunktes vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über. Die Wärmequelle kühlt sich um einige Grad ab.

Mittels eines Verdichters wird der Dampf nun komprimiert und dadurch erhitzt. Die Umweltenergie wird sozusagen auf eine höhere Temperatur „gepumpt“. Dazu ist elektrische Energie erforderlich. Diese beträgt lediglich einen Teil im Verhältnis zu fünf Anteilen Umweltenergie.

Im Kondensator oder Verflüssiger gibt der heisse Dampf schliesslich seine Wärme an den Wasserkreislauf des Heizsystems ab, indem sich das Kältemittel wieder verflüssigt. Der vorhandene Druck wird mit einem Expansionsventil wieder abgebaut und der ganze Kreislauf kann wieder von vorne beginnen.

 

Die Kosten für eine Wärmepumpe gestalten sich individuell und variieren von Objekt zu Objekt.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass eine Wärmepumpe leicht höhere Investitionskosten mit sich bringt als eine konventionelle Heizung, welche auf fossilen Brennstoffen basiert. Auf den andern Seite liegen dann jedoch die Betriebskosten einer Wärmepumpe deutlich tiefer, so dass sich die Investition über die Jahre klar rechnet. Auch bei den Wärmepumpen-Typen gibt es kostentechnisch Unterschiede. So ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe punkto Investitionskosten am attraktivsten; eine Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme) hingegen trumpft mit hohen Effizienzwerten auf.

In unserem Richtofferten-Service können Sie auf Ihr Zuhause zugeschnitten eine erste Richtkalkulation vornehmen. Gerne empfangen wir Sie bei uns im Energy Campus in Lupfig AG oder unser Aussendienst schaut bei Ihnen vor Ort vorbei.

Es existieren bereits zahlreiche Wärmepumpenheizungen, die seit mehr als 25 Jahren problemlos funktionieren. Die durchschnittliche Nutzungsdauer einer Wärmepumpe liegt bei normalem Gebrauch zwischen 15 und 20 Jahren.

Anders als vor 20 Jahren lassen sich Wärmepumpen inzwischen sowohl im Neubau als auch bei Sanierungen problemlos einsetzen – auch in Verbindung mit Heizkörpern.

Die umweltfreundliche Technologie arbeitet auch im Winter effizient und wirtschaftlich mit Vorlauftemperaturen von bis zu 65 °C.

 

Wärmepumpen erzeugen Geräusche, vor allem Luft-Wasser-Wärmepumpen. Mehrere tausend Kubikmeter Luft müssen durch das Gerät geblasen werden.

Bei Wärmepumpen, die Umweltenergie aus der Erde oder dem Grundwasser gewinnen ist das nicht der Fall.

Aber: Dank stetiger Weiterentwicklung sind moderne Geräte heute um ein Vielfaches leiser als noch vor 10 oder 15 Jahren. Zudem ist bei Luft-Wasser-Wärmepumpen die Innenaufstellung eine Option, den Geräuschpegel zu minimieren.

Fazit: Bei Verwendung qualitativ hochwertiger Geräte, einer richtigen Dimensionierung und sorgfältigen Planung der Anlage sind Schallprobleme allerdings ausgeschlossen.

Wärmepumpen nutzen zur Erzeugung von Wärme erneuerbare Energien.

Vor Ort fällt also kein CO2 an, und bei Verwendung von Ökostrom als Antriebsenergie heizt man komplett CO2-frei. Damit tragen Wärmepumpen massiv zum Klimaschutz bei, der Mythos ist also eine Tatsache.

 

Eine Wärmepumpe benötigt Strom lediglich als Antriebsenergie. Sie gewinnt dann zusätzliche Energie aus Luft, Erde oder Grundwasser – und gibt diese an das Heizsystem ab.

Das Funktionsprinzip gleicht dem eines Kühlschranks – der auch seinen Aufstellort mit der Wärmeenergie aus dem Innenraum «aufheizt». So wird dank der Wärmepumpe aus einem Teil eingesetzten Strom mehrere Teile Wärme.

Das Verhältnis zwischen der Menge eingesetzten Stroms und der zur Verfügung gestellten Wärme wird als Arbeitszahl bezeichnet und in der Regel pro Jahr angegeben – als «Jahresarbeitszahl». Hat die Wärmepumpe also in 2018 1.000 Kilowattstunden Strom benötigt und insgesamt 4.000 Kilowattstunden Wärme bereitgestellt, lag die Jahresarbeitszahl bei 4. Moderne Wärmepumpen erreichen je nach Wärmequelle und individuellen Gegebenheiten Jahresarbeitszahlen von bis zu 5, in Ausnahmefällen auch darüber hinaus.

Die Wärmepumpe braucht also Strom, ja – das Wörtchen «viel» ist hier aber völlig fehl am Platz.

 

Wir bieten verschiedene Möglichkeiten, wie Sie mit einer Wärmepumpe im Sommer kostengünstig für kühle Wohnräume sorgen. Dabei unterscheidet man zwei Verfahren:

Passive Kühlung

Bei der passiven Kühlung wird die niedrige Temperatur des Grundwassers oder des Erdreiches über einen Wärmetauscher auf das Heizsystem übertragen. Der Verdichter der Wärmepumpe wird nicht eingeschaltet, die Wärmepumpe bleibt „passiv“.

Aktive Kühlung

Bei der aktiven Kühlung wird die Kühlleistung der Wärmepumpe auf das Heizsystem übertragen. Der Verdichter der Wärmepumpe wird eingeschaltet, die Wärmepumpe ist „aktiv“.

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